Uncategorized – InsNetz.org https://insnetz.org Reisenotizen Thu, 28 May 2026 17:16:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.4 https://insnetz.org/wp-content/uploads/2020/06/favicon.ico Uncategorized – InsNetz.org https://insnetz.org 32 32 Ägypten Spätsommer 2025 https://insnetz.org/2026/05/aegypten-spaetsommer-2025/ Sat, 23 May 2026 10:26:28 +0000 https://insnetz.org/?p=1954 … muß noch nachgearbeitet bzw. bebildert werden 🙂


Hier mal Ninas Notizen: Ägypten Tagebuch


03.10.25 Freitag 
Ankunft mit Helmy, Dauerlauf durch den Flughafen
Klassentreffen, Sekem-Führung mit Helmy
Abends Treffen am Pool mit Datte


04.10.25 Samstag
Shoppen auf der Farm
Zusehen bei der Katzenkastration (männlich)
Umrandung der Farm, Spielplatzbesuch


05.10.25 Sonntag
Ausflug nach Rehab zu Mariam und Milia
Taameia essen bei Arabiata
Abends Chor, Einsingen mit der Sopranistin Marion Amman


06.10.25 Montag
Frühstück bei Datte mit Sarah, Layla und Nuria
Fahrt nach Moon Beach, Pause beim Obsthändler
Wir wohnen in Nr. 19, 20, 21
Baden
Abendessen


07.10.25 Dienstag
Yoga mit Vera
Maria, Vera, Nina fahren nach Ras Sudr
Shopping: Lebensmittel, Badeschuhe, Badehose, Stella Bier
Rundfahrt mit dem Fahrer in Ras Sudr
Schwimmen etc., 
Yoga mit Fabi
Sundowner
Essen


08.10.25 Mittwoch
Yoga
Standup Paddling 
Schwimmen, chillen, Fische füttern,
Sundowner
Essen
Vollmond


09.10.25 Donnerstag 
Morgens ist es windstill, starke Ebbe. Am Strand liegen Seeigel auf dem Trockenen. Wir
finden viele seesternartige Tiere mit „Stacheln“, die uns oft in die Füße gepikst hatten. Nina
sammelt eine Muschel, in der sich ein Baby-Oktapus versteckt hatte, ca. 1-2cm groß. Er
saugt sich am Daumennagel fest und ist nicht abzubekommen. Nachdem der Daumen ins
Wasser gehalten wurde, schwimmt er zügig weg. 
Lina kennengelernt, die mit John eins der Chalets besitzt. 
Moon Beach füllt sich (verlegter Feiertag 06.10.), Frühstück vom Buffet
Schwimmen 
Windsurfen 
Spike Ball statt Yoga
Sundowner
Essen

10.10.25 Freitag 
Buffetfrühstück
Schwimmen, chillen Schnorcheln
Es wird stürmisch
Spike Ball mit Mahmoud (Junge)
Sundowner 
Essen
Spieleabend im Marias Haus


11.10.25 Samstag 
Wind
Ansonsten s.o.


12.10.25 Sonntag 
Fahrt nach Maadi. Der Bus hat etwas Verspätung. Auf der Strecke nehmen wir an einem
Checkpoint einen Militärposten mit. Am Suezkanal werden die Inhalte der Koffer begutachtet.
Ein Kontrolleur schaut sich interessiert das Tichu-Spiel genau an und möchte erklärt
bekommen, was das ist. Wir beziehen unsere luxuriöse Wohnung in der 18. Ecke 81. Straße.
Ca. 200 m2, 4 Bäder. 
Kontrastprogramm zu Moon Beach: Laut, voll, chaotisch. 
Massoud Market und Drinkies in der 9. Straße
Vera, Fabian und Laila essen in der luxuriösen Wohnung, 
Maria, Wolfram und Nina essen bei Via82, Restaurant im Pearl Hotel. Alkoholische Getränke
bringen wir mit. 


13.10.25 Montag 
Vera und Fabian machen einen Ausflug zu den Pyramiden und zum Grand Egyptian
Museum. 
Wolfram, Maria, Nina und Laila machen einen Ausflug zur Grand Mall, El Golf Street, kmt-
House. 
Gegen Abend fahren Maria, Wolfram, Nina mit der Metro in die Stadt. Oum El Dounia, Estoril
(Stella-Bar), 3am Ihab (Stella Bar), Taxi zurück. 


14.10.25 Dienstag 
Buttgereits fahren nach Zamalek in den Club, treffen Dalia und fahren auf den Cairo Tower. 
W, M, N: The Grand Egyptian Museum
Vittorios. Das Essen ist so „mächtig „, dass wir erstmal fertig sind. 
Abends: Wasser und Bier gekauft,
Doppelkopfabend


15.10.25 Mittwoch 
RDNA-Shop, Souvenirs, Mangos und Datteln gekauft. 
Snack bei Cilandro (Käsekuchen etc.)
Sarah’s Wohnung von außen besichtigt. 
Pause zu Hause, Koffer packen,
Vera, Fabian und Laila gehen an den Nil zur Felukkenfahrt. 1 Stunde um die „grüne“ Insel
herum. 
Anschließend treffen wir uns alle im Café und Restaurant Marasi am Nil. Dort essen wir,
während die Sonne untergeht. 
Danach fährt Familie Buttgereit nach Hause. Laila will auf den Wal und es ist dringend. 
Wolfram, Maria und Nina trinken noch ein Bier im benachbarten Tenaya. 
Danach überbrücken wir die Zeit in der Wohnung mit Kniffel und fahren um Mitternacht zum
Flughafen.


16.10.25
Um ca. 12.30 Uhr sind wir in Friedberg und haben Hunger. Zum Abschluss der Reise essen
wir den Mittagstisch in der Dunkel, dann fährt Maria nach Hamburg.

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Polens Ostseeküste 07.07. bis 17.07.25 https://insnetz.org/2025/07/polens-ostseekueste-07-07-bis-17-07-25/ Thu, 17 Jul 2025 10:33:50 +0000 https://insnetz.org/?p=1885 Am 7. Juli starten wir unseren Ostsee Urlaub in Stettin – Heimatstadt meiner Eltern und Großeltern.

Zunächst also für 2 Nächte ins IBIS Hotel in Stettin.

Narürlich haben wir uns neben den örtlichen Brauhäusern auch die Straßen angeschaut, in denen meine Großeltern wohnten. Zumindest heute ist das ein besonderes schönes Viertel mit Park, schlossartigem Rathaus, Botschaften usw.. Auch das Reihenendhaus von Fritz und Elsbeth gibt es noch, mittlerweile modernisiert und hübsch rausgeputzt.

Ansonsten ist Stettin eine ganz nette Stadt mit breiten Straßen, Grünanlagen, Wasser und Hafen, Cafés und kleinen Craftbier Brauhäusern. Als Piwo-Liebhaber ist man hier (genauso wie in Danzig) also genau richtig.

Das Wetter sollte sonniger werden, also endlich an die Küste. Unsere Vorstellungen von einem Campingplatz lassen sich realisieren, wir finden einen einfachen und nicht zu vollen Platz in Pogorzelica:

Die eigentliche Ostseeküste ist tatsächlich besonders schön: blaue Ostsee, weißer Sandstrand und Kiefernwald – wir glauben, sie steht unter Naturschutz. Keine Strandkaffees, keine Strandkörbe, keine Verkäufer oder Buden. Das alles kommt allerdings hinter dem Waldstreifen: Der Rest des Hinterlandes besteht aus Hotels, Appartements, Hüpfburgen, Dönerbuden und unzähligen Verkaufsständen, in denen man von pinkfarbenen Haar Extensions, Plastikspielzeug, Softeis, Tücher, Mützen bis hin zu Bier und Fish+Chips alles kaufen kann, was das Touri Herz begehren soll. Hölle!

Leichte Regenschauer werden vorausgesagt – wir bauen ab und fahren weiter, erstmal nach Kolberg,

Wir suchen eine kleine Pension, es tröpfelt bereits.

Tröpfelt?

Mittlerweile stürmt und regnet es. Wir promenieren trotzdem am Wasser bis zum Leuchtturm und retten uns dann ziemlich nass in ein griechesches Restaurant.

Erstmal fahren wir weiter nach Danzig, bevor wir unseren Badeurlaub an der See fortsetzen. Danzig ist nun wirklich eine wunderschöne Stadt mit weltoffenem europäsichem Flair. Die vollkommen zerstörte Innenstadt wurde wieder aufgebaut – nach alten Fotos. So detailgetreu, dass sogar die leicht verwitterten deutschen Fassadenbeschriftungen angebracht wurden.

Wir besuchen das 2. Weltkriegsmuseum und sind beeindruckt. Eine interessante und sehr gelungene Darstellung dieses Krieges, mal aus einer nicht deutschen Sicht. Unbedingt den Audioguide nehmen!

Abends möchte Nina vor dem obligatorischen Essen im Restaurant „Swojski Smak“ (polnische Küche und eine unglaublich lange Wodka Karte) gegenüber vom IBIS Hotel noch zu einen „Aussichtspunkt“ im Hafen mit lohnendem Ausblick auf Werften usw.. Die befinden sich aktuell auf einer Insel am gegenüber liegenden Ufer. Um uns herum nur verlassene Hafenbecken und alte Werftgebäude, teilweise mit antiken Maschinen.

Angelockt von merkwürdigen Skulpturen in einem der Hafenbecken …

… gerieten wir dann in ein Kulturzentrum, dass in einem weiteren ehemaligen Werftgebäude untergebracht war.

Eine offensichtlich lebendige Danziger Kunstszene hat dort Ateliers, Werkstätten und Ausstellungs- und Versammlungsräume. Alles wird offensichtlich intensiv genutzt. Wir wurden während der Besichtigung zu einer Live-Performance eingeladen – das nenne ich lebendige Kultur.

Dann wollen wir, weil das Wetter angeblich besser werden soll, wieder an die Küste. Und zwar an den östlichsten Punkt vor der russischen Grenze. Wir schlagen unser Zelt auf dem schmalen Landstreifen zwischen Nehrung und Ostsee auf.

Aber das Wetter wird nicht besser, sondern wir bekommen statt Sonnenschein nur dunkle Wolken und dringende Warnungen des polnischen Wetterdienstes auf unser Handy geschickt: Orkan, Regen, Stromausfall. Alles touristenfreundlich in englisch.

Wir haben die Nase voll und verlassen die Küste, um uns noch ein wenig im Inland umzusehen. Auf dem Weg nach Warschau machen wir einen Schlenker über die masurische Seenplatte. Dort liegt auch das ehemalige Führerhauptquartier Ost. Zunächst etwas unentschlossen – alte Bunkertrümmer im Wald anschauen? – machen wir aber dann doch noch einen Abstecher zur „Wolfsschanze“ . Das haben wir gut gemacht, denn auch dies ist eine interessante und informative Gedenkstätte, durch die ein perfekter Audioguide führt.

Deutsche Wehrmachtstruppen haben versucht, auf dem Rückzug alles zu sprengen – was trotz gewaltiger Sprengstoffmengen bei den Bunkern nicht wirklich zum Erfolg führte. Die Baracke des „20. Juni Attentats“ allerdings ist völlig zerstört worden. Die Szene wurde aber anschaulich in einer erhaltenen Baracke nachgebaut.

Wir landen abends in einem teuren kleinen Hotel an einem der vielen masurischen Seen. Dort essen wir zu Abend und übernachten auch dort.

Morgens dann weiter nach Treblinka. Hier haben die deutschen Truppen bei der Spurenbeseitigung ordentlich gearbeitet: Es gibt keine erhaltenen Gebäude des Vernichtungslagers. Durch Interviews mit den wenigen Überlebenden hat man die Lage der Vernichtungsanlage und der Massengräber lokalisiert. Es gibt ein kleines Museum und eine Gedenkstätte im Wald, die Gleisanschluss, Baracken, Gaskammern und Gräber mit Steinfeldern andeutet.

Dann fahren wir weiter nach Warschau. Auch hier ist die komplett zerstörte Altstadt liebevoll wieder aufgebaut worden.

Die Lage des ehemaligen Warschauer Ghettos ist durch Gedenktafeln auf den Fußwegen gekennzeichnet.

Die Nazis hatten das Ghetto eingezäunt und als Sammellager für das Vernichtungslager Treblinka genutzt.

Auch – oder gerade – in Polen gibt es eine rechte Szene. Wir sahen eine Demo gegen Ausländer, deren Teilnehmer teilweise vermummt durch die Fußgängerzone marschierten. Das Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt.

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Familientreffen Freiburg im Januar https://insnetz.org/2025/01/familientreffen-freiburg-im-januar/ Tue, 14 Jan 2025 14:08:12 +0000 https://insnetz.org/?p=1862 Katharina wollte endlich Constantins neue Wohnung sehen, genauso wie Vera und Fabian. Also besuchten wir in den letzten Tagen der Weihnachtsferien vom 9. bis 12. Januar Consi in Freiburg. Wir reisten alle mit Zug an – Vera, Fabi, Laila mit ICE und wir mit Nahverkehrszügen/58 € Ticket. Klappte mit etwas Verspätung bei uns. Wir bezogen unser Zimmer, holten alle gemeinsam Consi ab um dann im afganischen Restaurant neben dem StayInn den Abend zu beschließen. Laila benahm sich hervorragend – mit ihr ist Essen gehen kein Problem.

Freitag – Consi arbeitet und wir frühstücken im Guesthouse. Fabi hat Brötchen etc. besorgt – es gibt sogar das für Nina elementare Frühstücksei! Danach Stadtbesichtigung (ein Euphemismus für shoppen gehen). Später gemeinsames Kochen – Fabi hatte sich in einer schlaflosen Phase der letzten Nacht Spaghetti mit Gorgonzola/Sahne Sauce vorgestellt. Laila schlief dann schon mal in Riesenbett von Consi. Nachdem Laila et al gegangen waren, bearbeitete Nina noch die neuen Vorhänge und Consi und ich verlegten Kabel im Schreibtisch.

Samstag stand eine Wanderung zum Schlossbergturm auf dem Vormittagsprogramm. Vorbereitung für Laila:

Kaltes und sonniges Wetter, ein für den Kinderwagen etwas steiler Anstieg und eine schöne Aussicht über Freiburg und Umgebung.

Danach Spielplatzbesuch mit und für Laila und endlich (nach einigen Hindernissen) ein gemütliches Wirtshaus. Kathi kam dann auch dazu.

Am Sonntag noch ein gemeinsames Frühstück bei Consi mit Baguettes von der kleinen Boulangerie um die Ecke. Rückfahrt nach FB war unproblematisch.

Fazit: Ein paar schöne Tage mit allen zusammen.

Verschiedenes

https://www.stayinn-freiburg.de/de/hostel-gaestehaus/ relativ große Zimmer, Bad mit Fußbodenheizung! und nette Leute in der Rezeption.

https://www.kucci.org afganissche Küche, lecker und preiswert.

https://www.grosser-meyerhof.de Gemütliche Kneipe/Restaurant mit badischer Küche – alles gut und nicht teuer.

https://dimitra-freiburg.de/ typisch deutscher Grieche 🙂 Viel Ouzo und ein riesen Bifteki unter einem See aus Pilzsauce … aber die Vorspeisen waren gut.

Und die wunderbare fanzösische Bäckerei: La Baguette de ma mère GmbH, Eschholzstraße 36 – super Baguettes, Eclairs usw.

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Paris 14.10.- 18.10.24 https://insnetz.org/2024/10/paris-14-10-18-10-24/ Wed, 16 Oct 2024 19:05:42 +0000 https://insnetz.org/?p=1797 Wir fahren diesmal mit dem Auto und kommen ca. 16:00 Uhr im F1 Montreuil an. Aus Versehen haben wir im Sparwahn ein Zimmer ohne Bad und Dusche geordert. Wir können erst am nächsten Tag upgraden…

Montagabend. Nach der langen Autofahrt ein langer Spaziergang:

Zu Fuß zum Place de la Bastille.

Zu Ninas schönen Erinnerungen an ihre Studentenzeit gehören die „Flöten“, die man in jeder Kneipe zusätzlich zu Bier oder Wein ordern konnte (also Baguette mit irgendetwas drauf). Auf unserem Rückweg machten wir Pause in einem Bistro und Nina entdeckte ein original französisches Croque Moinseur auf der Karte. Es spielt bei ihr in der selben Liga wie eine Flöte! Ich durfte probieren; es war wirklich lecker. Die meisten Gäste aßen eine Kleinigkeit und tranken entgegen dem gängigen Vorurteil Bier. Und das gab und gibt es auch in vielfältigen Varianten – Nina nahm ein Pils und ich ein leckeres IPA.

Dienstag

Als Erstes stand der Erwerb einer 3-Tages-Metrokarte an, in der Pariser Innenstadt Auto zu fahren und zu parken ist viel zu aufwändig. Das Ticket war problemlos am Schalter als kleines Pappkärtchen zu bekommen, ganz klassisch wie in alten Filmen :-), pP ca. 30 €. Dann weiter zur „Prachtstraße der elysischen Felder“. Ein paar Stationen mit der Metro, die Züge der Linien 1 und 9 fahren im Abstand weniger Minuten, sehr komfortabel! Wir suchten ein passendes Cafe zum Frühstück. Während dessen fuhr dann eine wirklich lange Kolonne schwerer schwarzer Limousinen und Kleinbusse, eskortiert von Blaulicht Motorrädern, am Cafe vorbei. Der Kellner erläuterte lakonisch: „Le Président“.

Anschließend ein kurzer Schlenker zum Arc de Triumph …

… und dann zum Eifelturm.

Top 3 Sightseeing Events abgehakt. Zurück zum Voltaire für eine kurze Suche nach einem Jackett für später, aber ohne Erfolg. Abends dann ohne Jackett und Schlips ins Crazy Horse – wenigstens Nina war angemessen angezogen. Im Eintrittspreis war auch eine Flasche Champagner enthalten, nicht schlecht! Die Show hatte dann etwas eigentümlich Antiquiertes, kam aber trotzdem beim Publikum gut an.

Danach ganz profan noch ‚Fish und Chips‘ am Place de Nation.


Mittwoch

Spaziergang durch die Tuillerien, Frühstück im Cafe

(auf dem Foto ist nur der Rest zu sehen 🙂 und dann ins Musee d‘ Orsay:

Stadtbummel, Cafe und schließlich Abendessen am Place de Nation im Chez Addi & Ida.

Donnerstag

Nach einem petit dejeuner (diesmal wirklich petit: nur Kaffee u. Croissant) in einem der unzähligen kleinen Cafés an den Straßenecken besuchen wir noch einmal das ‚Musee des Arts und Metiers‘. Super ist das Focaultsche Pendel, es ist in dem besonders schönen Teil des Museums in der ehemaligen Kirche installiert.

Ist das Pendel lang und schwer genug (so wie hier), dann kann man sehen, wie sich die Erde unter dem langsam schwingenden Pendel weiter dreht.

Am Centre Pompidou vorbei schlendern wir zur Kathedrale Notre Dame. Sie ist noch immer teilweise eingerüstet, aber an der Stirnseite ist eine kleine terrassierte Tribüne aufgebaut, von der man einen schönen Blick auf die Türme und das Portal hat.

Von dort aus machen wir einen kleinen Spaziergang durch das Cartier Latin zur Sorbonne, die Montaigne mit freundlichem Blick bedenkt.

Ein bisschen weiter hat Hemingway mit Familie gewohnt als er noch nicht berühmt war. Das Haus, in dem sich die Wohnung befand, ist aber mitsamt der Hausnummer verschwunden. Allerdings gibt es noch die Bar an der Ecke: ‚La Closerie des Lilas ‚ ( Closerie übersetzt Google mit Schrank – sinngemäß heißt es wohl ‚Der kleine Fliedergarten‘). Das Preisniveau dürfte sich seit dem Zwanzigern des letzten Jahrhunderts deutlich geändert haben: Wir konnten uns gerade so ein kleines Bier und einen Tee leisten …

Abends zum Konzert in den Jazzclub Riv38. Als wir in den winzigen Gewölbekeller hinabsteigen, wird uns klar, dass wir vor 5 Jahren auch schon hier waren. Damals kamen wir etwas spät und saßen in dem vollen Keller auf Mikrohockern an der Wand. Diesmal waren wir etwas früher da und konnten auf unwesentlich größeren Puppenstuben-Sesseln Platz nehmen. Egal, es war jedenfalls auch diesmal wieder sehr gut.

Auf dem Rückweg nehmen wir in einigen der zahllosen Bars auf dem Weg noch ein paar Abschiedsgetränke, morgen geht’s wieder zurück nach Friedberg.

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Friedberg – Freiburg-Parma 15.-18.07.25 https://insnetz.org/2024/07/friedberg-freiburg-parma-15-18-07-25/ Tue, 16 Jul 2024 15:45:32 +0000 https://insnetz.org/?p=1659 Wir treffen uns am Montag Abend mit Constantin in Freiburg. Es ist sein erster Arbeitstag und wir holen ihn von KLS Martin ab und gehen in der hübschen Freiburger Altstadt etwas essen. Der erste Tag verlief für ihn genauso wie die meisten ersten Tage für ‚Neue‘: Termin mit HR, Ausweis, email, PC, Kantine, Besprechungen. Blöderweise hatte er sich eine kleine Sommergrippe eingefangen, was er aber mit Anstand nimmt.

Am nächsten Morgen stehen wir alle um 6 (in Worten: sechs!) Uhr auf. Wir frühstücken noch gemeinsam in einer Bäckerei und dann liefern wir ihn um viertel vor acht wieder bei KLS Martin ab.

Für uns geht es weiter nach Parma. Vignette für die Schweiz haben wir bereits und das Hotel (IBIS Styles Parma) buchen wir während der Fahrt. Nach einer kleinen Mittagspause am Comer See kommen wir um 17:00 Uhr in Parma an.

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Familientreffen 21.-23.06.24 https://insnetz.org/2024/06/familientreffen-21-23-06-24/ Sun, 30 Jun 2024 17:45:14 +0000 https://insnetz.org/?p=1633 Nina hatte ein Familientreffen organisiert; Jugendherberge Hohenroda . Felix, der Ehemann von Selma, leitet gemeinsam mit Verwandten diese Jugendherberge. Sie ist in der schönen Röhn gelegen und nur ca. 20 km von Fulda entfernt.

Konstanze reiste schon vorher an und übernachtete bei uns. Hier ein Abstecher zu Laila, Vera und Fabian:

Am Freitag machten wir uns dann alle auf den Weg zur JH; Constantin und Kathi aus Karlsruhe, Katharina, Konstanze, Vera, Fabian, Laila mit dem Auto aus FB, ich mit dem Zug, Selma und Felix waren schon da. Johannes, Fidele und Jesana kamen mit dem Auto aus Lübeck. Dann gab es Abendessen und ein bisschen gemeinsames plaudern. Samstag nach dem gemeinsamen Frühstück stand eine Stadtführung in Fulda auf dem Programm.

Fabian verabschiedet sich jedoch vorher zu einem Junggesellenabschied und Johannes und Jesana hatten keine Lust und kamen dann erst zum Mittagsimbiss nach Fulda.

Constantin und Kathi gingen nachmittags mit Marian, der in Fulda wohnt, zum Boldern. Ich machte eine Führung durch das Kloster Frauenberg mit, der Rest machte einen Stadtbummel mit Shopping. Abends war grillen geplant – der Regen erschwerte das etwas, es wurde draußen gegrillt aber drinnen gegessen.

Janni wollte am Sonntag schon vor dem Frühstück los um rechtzeitig wieder in HL zu sein. Constanze und Fidele mussten deshalb auch früh raus; alle waren dann schon um 11:45 wieder in HL. Der Rest (Felix, Selma, Vera, Kathi, Consi, Nina und ich) machte nach einem gemütlichem Frühstück noch einen Ausflug zur Miseburg. Ein steiler Anstieg aber …

… ein hervorragender Aus- und Rundblick über die Röhn. Super, eine Empfehlung von Felix, der sich dort ja auskennt. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher nach Loheland – Max arbeitet dort in einem ruhigen anthroposophischen Compound mit Schule, Schreinerei, Landwirtschaft etc., war aber auf einem Seminar. So machten wir einen kleinen Spaziergang zum Laden/Cafe. Mariam war auch dahin gekommen.

Nachmittags waren wir wieder in FB. Nina und Felix hatten dieses Wochenende wirklich gut organisiert, es hat Spaß gemacht und es war nett, alle mal wieder zu sehen und auch Felix einmal kennen zu lernen.

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Köln – Himmelfahrt 2024 https://insnetz.org/2024/06/koeln-himmelfahrt-2024/ Sat, 01 Jun 2024 19:18:39 +0000 https://insnetz.org/?p=1570 Mit dem Zug über Siegen nach Köln – Nahverkehr, Nina ist kostenfrei mit dem Jobticket bis zur hessischen Grenze unterwegs, ich mit Deutschlandticket bis nach Köln :-).

Wir treffen uns mit Maria und Jürgen. Donnerstag Abend ist zunächst einmal Katastrophe angesagt – ein Vorderrad an Jürgens Rollstuhl ist defekt, eine Achsschraube ist verloren und die Aufhängung ist verbogen. Nina sucht und findet (!) die unscheinbare schwarze Schraube und mein Schweizer Taschenmesser erledigt den Rest. Der Hoteltechniker (Guido) vom Premier Inn steuert am nächsten Morgen dann Unterlegscheiben etc. bei und zieht alles mit dem korrekt passenden Inbusschlüssel richtig fest … das Wochenende ist gerettet!

Abends gehen wir mit Maria und Jürgen und dem vorläufig reparierten Rollstuhl in das Brauhaus Reisdorf und trinken unsere erste Serie Kölsch. Nina und ich essen Himmel & Ädd (hier die Speisekarte), also Himmel und Erde. Ganz lecker und angeblich in Köln ein Muss. Maria wählt die Currywurst; wohl eher eine Berliner Spezialität, offensichtlich aber auch in Köln in anständiger Qualität zu haben. Jürgen kann abendliche Veranstaltungen nicht mehr genießen und muss früh ins Bett. Zurück im Hotel holen wir weitere Kölsch an der Hotelbar und machen es uns damit auf dem Zimmer gemütlich. Zunächst 3 Flachen, später nochmal 6 – was den Barkeeper zu einem ungläubigen Blick provoziert und was er dann unverschämter Weise mit geringschätzigen Grinsen quittiert … er mag vielleicht kein Kölsch?

In den Freitag starten wir mit einem Hotelfrühstück und der oben erwähnten Rad Reparatur durch Guido. Dann die üblichen Attraktionen: der beeindruckende Dom, die Kölner Altstadt und die Parfümerie Farina (Erfinder des ‚Eau de Cologne‘). Im Wallraff-Museum besuchen wir die aktuelle Ausstellung:

1863 • PARIS • 1874 REVOLUTION IN DER KUNST

„Mit seiner großen Sonderausstellung „1863 • PARIS • 1874: Revolution in der Kunst“ zeichnet das Kölner Museum den spannenden Weg der französischen Malerei vom Salon bis zum Impressionismus nach und präsentiert ein faszinierendes Panorama an Künstlern, Stilrichtungen und Motiven. Die Sonderschau mit zahlreiche Leihgaben aus international renommierten Museen, läuft vom 15. März bis zum 28. Juli 2024 exklusiv in Köln.“

https://www.wallraf.museum/

Abends im ZAB (Zum alten Brauhaus) natürlich wieder Kölsch und dazu „Dicke Bohnen“, eine weitere Kölner Spezialität.

Samstag fahren wir mit der Tram nach Ehrenfeld zum Frühstück: Jaely’s Cafe & Restaurant. Ehrenfeld war Industriestandort und Arbeitergegend und ist mittlerweile, wie üblich, ein beliebter Kietz und Szenetreff, kultureller Hotspot und beliebtes Wohnviertel. Geläufig ist der Name Ehrenfeld auch durch das im ZDF-Magazin Royal auftretende Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld. Ich gönne mir jedenfalls 2 extrem leckere Stücke Torte (white chocolate matcha, und Himbeer Cheese) von dem hervorragenden Kuchenbuffet, die anderen nehmen das Übliche: Rühreier, Omelett, Brötchen, Käse. Ein Spaziergang durch Ehrenfeld führt uns dann bis zum germanisch römischen Museum: Kölns Stadtgeschichte.

Zwischendurch immer mal wieder Shopping; Jürgen und ich warten oder trinken Kaffee (hier einen doppelten Espresso im etwas ungemütlichen Außenbereich von Starbucks) oder gehen schon mal ins Hotel.

Abends dann ins Athen’s – kein Brauhaus, aber ebenso bodenständig deutsch – griechisch.

Am Sontag haben wir noch Zeit für das Museum Ludwig – Moderne Kunst und eine Sonderausstellung einer offensichtlich recht produktiven US amerikanischen (und aus meiner Sicht ziemlich kopflastigen Künstlerin): Roni Horn.

Die Sammlung moderner Kunst ist natürlich sehenswert: Sammlung.

White Shadow – John Chamberlain,1964, Autoschrott geschweißt 🙂

Die Rückfahrt nach Friedberg und nach Hamburg ist mit ausgefallenen, verspäteten und überfüllten Zügen eigentlich keiner Erwähnung wert. Nächstes Jahr ist dann Erfurt geplant.

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Hinweis https://insnetz.org/2024/04/hinweis-der-redaktion/ Sun, 21 Apr 2024 11:46:33 +0000 https://insnetz.org/?p=1563 Dieses Tagebuch ist in erster Linie unsere unproblematische Gedächtnisstütze. Telefon hat man ja immer dabei und die Beiträge werden und wurden meistens auf der Telefontastatur direkt ins CMS getippt. Die gröbsten Tripfleher werden dann nach und nach beseitigt – im günstigsten Fall. Wer also immer außer uns hier draufschaut, wird um Nachsicht gebeten.

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03.08. on the road again… https://insnetz.org/2021/08/03-04-on-the-road-again/ Tue, 03 Aug 2021 08:24:27 +0000 https://insnetz.org/?p=433 Wir haben beschlossen unser Shangri La 1 zu verlassen.

Gestern am 02.08. haben wir noch einen Abstecher nach Tropea, dass von allen Reiseführern als unbedingt sehenswert bezeichnet wird, gemacht. Diese Stadt ist für eine andere Art von Urlaub, als die, die wir machen und machen wollen.

Wir hatten ja dort schon auf der Anreise dort Campingplätze angeschaut, das Fazit gilt: eng, voll und alle sagen: cane grande!

Heute morgen also noch einmal ins Meer, Tee, Kaffee und Melone, abwaschen packen und los – mit etwas Wehmut, denn einen solchen Platz findet man nur selten.

1 Nina: „Was hast Du nur immer mit Shangri La?“ Siehe dazu: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Shangri-La

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Intermezzo: Hitzewelle im Mittelmeerraum https://insnetz.org/2021/08/intermezzo-hitzewelle-im-mittelmeerraum/ Mon, 02 Aug 2021 12:07:54 +0000 https://insnetz.org/?p=422 Brände in Sizilien, ehöhte Sterberate, nachts keine Akühlung … das sind die Stichworte, die Nina aus Online-Artikeln für mich extrahiert. Ich bin nämlich im Urlaub und lese keine Nachrichten. Ausnahme: italienische Zeitungen in den diversen Cafés, denn ich kann ja kein italienisch…

Wir spüren das natürlich auch. Zum Beweis hier das Foto (m)eines frisch gewaschen, uni schwarzen, am Morgen angzogenen T-Shirts nach einigen Besichtigungen dann am Nachmittag (die hübschen Finger sind nicht meine…)

Diese kleinen Salzkrusten deuten auf einen gut funktionierenden physiologischen Kühlmechanismus hin (auch wenn Nina mich dafür immer mit einem halb erstaunten, halb spötischem Gesichtsausdruck bedenkt).

Hunde haben den leider nicht und müssen deshalb zu anderen Mitteln greifen, um nicht den Hitzekollaps zu erleiden. Zunächst hängt die gut durchblutete Zunge nur heraus, dann wird die Atemfrequenz erhöht (Wind kühlt) und das Ganze steigert sich zu einem Mitleid erregenden Cresendo. Und zwar solange, bis die zunehmend mitleidenden Besitzer für Abhilfe bzw. Entlastung sorgen .

Lana im Goldfischteich …

Die Goldfische nehmen es erstaunlich gelassen.Wie es der örtliche Polizist sehen würde, wissen wir zum Glück nicht.

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