




Beim Frühstück erfahren wir von der Stuttgarter Bedienung, dass unser Motel nicht vom Stamm betrieben wird, sondern an eine professionelle Hotelkette verpachtet wurde. „Weil sie micht genug Money gemacht haben“ sagt unsere Stuttgarterin . Sie ist übrigens als Kind hier rüber gekommen und schlägt sich, häufig auch mit mehreren Jobs, so durch. Ihre Hoffnung, daß unter Trump alles besser würde hat sich nun auch zerschlagen.
Nina geht noch kurz schwimmen und dann schauen wir uns den Casino Komplex mit angeschlossenem Hotel und Shopping Mall an. Nina ist beeindruckt und ich genervt. Hunderte Automaten, Blackjack und Roulette Tische in Hallen, die wir durchqueren müssen, um in die Mall zu kommen. (Ich werde den Verdacht nicht los, dass Nina hier auch gerne mal sinnlos Geld verschwenden würde – trotz besseren Wissens.)
Dort dann ein moderater Anflug von Kaufrausch, da die Mall von einem Outlet Spezialisten (Nina kannte den Namen) betrieben wurde. Alles Markengeschäfte wie z.B. Gap, Old Navi, Thomas Hilfinger, Banana Republic usw. Und alles ziemlich preiswert – manches auch spottbillig.
Nach STUNDEN haben wir Mühe unseren Jeep wiederzufinden. Ob das alles noch in die sowieso schon vollen Koffer passt?